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Gedanke zur Evangelisation Teil 2

Gedanken zur Evangelisation:  Die Engel-Skala Teil 2

Wir wollen Menschen zu Jesus geleiten – aber oft verzagen wir, weil es so langwierig ist. Und wir  erleben auch immer wieder, daß unsere Gesprächspartner dann auf halben Weg nicht mehr weiter reden wollen. Da finde ich es als tröstlich, diese Engel Skala im Kopf zu haben. Vielleicht war mein/dein Auftrag von Jesus im konkreten Fall nur, die andere Person um eine Stufe näher zu Jesus zu bringen – und eben nicht den ganzen Weg. Aber, wenn sich die andere Person auch nur um „eine Stufe“ bewegt hat, ist etwas geschehen. Persönlich staune ich, daß man bei manchen Menschen wieder und wieder und wieder das Evangelium erklären muss, bis es verstanden wird. Es braucht also sehr oft viel Geduld. Auch ist nicht jeder gerade dann, wenn wir mit ihm reden, offen für die Botschaft von Gott. So ist es. Das braucht uns aber nicht zu entmutigen.

Übrigens: Ist euch schon mal aufgefallen, dass Jesus seine Jünger beim ersten Evangelisationseinsatz zu dem er sie schickt, beauftragt, zu den Leuten in die Häuser zu gehen? Und auch gezielt Menschen auszusuchen, die man anspricht. Und mit diesen dann Zeit zu verbringen – Beziehung aufzubauen.. (Matth. 10.11-14). Und wenn jemand kein Interesse hat, weiterzugehen! Wir müssen niemanden überzeugen – wir dürfen Jesu Botschaft anbieten. Und wir müssen die Botschaft in kleinen Häppchen anbieten. Das braucht Weisheit und Liebe von Gott. Vielleicht ist der andere dann bereit, einen weiteren Schritt zu gehen..

Letztes Mal haben wir die Stufen -8 bis -6 angesehen. Das waren folgende Stufen:

Stufe -8: Religiöse Offenheit ohne echtes Interesse
Stufe -7: Mangelnde Kenntnis vom Christentum
Stufe -6: Allgemeine Kenntnis vom Christentum

Was wären typische Sätze für die nächsten 3 Stufen?

Stufe -5: Unterscheidung Christentum und Evangelium: Ein typische Satz für jemanden , der hier angekommen ist, könnte sein: Ah, Christentum und Evangelium ist nicht dasselbe. Das ist natürlich eine ganz zentrale Erkenntnis, und gar nicht selbstverständlich. Die meisten Menschen in Österreich vermischen das total, scheint mir.

Stufe -4: Verstehen der guten Nachricht: Ein typischer Satz hier könnte sein: „so sehr hat Gott die Welt geliebt“..  Es wird also deutlicher, daß Gott ein liebender Gott ist, nicht ein ferner harter Richter

Stufe -3: Persönliche Betroffenheit: Ein typischer Satz hier könnte sein: Jesus starb für mich! D.h. Jesus ist zwar für alle Menschen gestorben, aber das hat wirklich etwas mit mir ganz persönlich zu tun. Da hinein gehört natürlich auch, die eigene Sündhaftigkeit zu verstehen, oder zumindest Teile davon.

Generell gilt: Immer kann es dem Gesprächspartner unangenehm werden, und er will nicht mehr weiterreden. Jesus sagt seinen Jüngern in Matth. 10, 14: Dann geht einfach weiter. Bedrängt den Menschen nicht.

Viel Mut und Freude im weitersagen.

Christoph R.

Fortsetzung folgt…

P.S.:  Auf jeden Fall freue ich mich, wenn wir über dieses Thema ins Gespräch kommen – egal ob Du zustimmst, oder das eine oder andere anders siehst

P.P.S: Quelle: Anregungen zu dieser Serie habe ich aus dem Internet. Titel:  Was bedeutet die Engel Skala für die Evangelisation www.menschenfischer.ch

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